Vor "Jahren" war das noch so - seit der Pro-Tastatur nicht mehr. Entweder am Moni einschalten (so man einen von Apple hat) oder bücken oder ein (hässliches) Zusatzgerät (iMic o.ä.) kaufen.
Es gibt nur den einen Einschaltknopf hinten—weiß der Deubel, was für ein Kraut die Designer in Cupertino rauchen ... Den Einschaltknopf an der Tastatur hat Apple schon lange abgeschafft. Eine Alternative wäre noch der Familienbenutzer (Loriot-Fans werden wissen, worauf ich anspiele) von Griffin Technology (http://www.griffintechnology.com/audio/pwrmate.html). Der PowerMate ist einfach so schön, daß man sich spontan Dutzende von möglichen Nutzanwendungen einfallen läßt, nur um den Kauf vor sich oder den Familienangehörigen zu rechtfertigen.
Außerdem weist Apple ja an jeder möglichen Stelle darauf hin, dass die Macs eigentlich nicht ausgeschaltet werden müssen. Man soll lieber den Ruhemodus nutzen.
Das mag ja in USA in Ordnung sein (da kostest Strom schließlich kaum etwas), aber in Deutschland ist Strom eben teuer und da läuft der Mac nicht 24 Stunden und 7 Tage in der Woche.
An den Stromkosten ist Apple ja nicht beteiligt.
Aber die Hardware, die soll 24Stunden laufen,
dann geht die Festplatte auch 2 Jahre früher kaputt
und ein neuer Apple muss her!
Uuaaahhh!!! Ich soll dann also diese ganzen Sendungen vom Format "Vera am Mittag" und "Richterin Barbara Salesch" über mich ergehen lassen? Äh, ich ziehe das Angebot mit dem TV unter den Umständen wieder zurück!
(Wie war das bei Rio Reiser ("König von Deutschland"? "...sie müßten 48 Stunden ihre Show ansehen..."
> Aber die Hardware, die soll 24Stunden laufen,
dann geht die Festplatte auch 2 Jahre früher kaputt
hmm....
1. ist es die Festplatte, die normalerweise als erstes ausgeschaltet wird, wenn der Mac schlafen geht
2. leben Festplatten länger, wenn sie 24/7 laufen und nicht immer aus und eingeschaltet werden
Mach es wie Du willst (ausschalten oder schlafen legen). Deine Festplatte wird sterben.
Gut zu erreichen wäre er vorne; alles was man erst ertasten muß, ist nach meinem Empfinden schlecht zu erreichen. Ertasten mußte ich den Einschaltknopf meines SE/30, den Not-Einschaltknopf (falls die Tastatur versagte) meines Performa 630 und den Resettaster meines G4 Cube—wie immer das andere nennen, ich nenne es schlechtes Design. Alle Bedienelemente, an die man häufiger herankommen muß, gehören dorthin, wo man gut daran herankommt. Das gilt übrigens auch für Kopfhörerbuchsen, USB- und FireWire-Schnittstellen.
> Aber die Hardware, die soll 24Stunden laufen,
> dann geht die Festplatte auch 2 Jahre früher kaputt
Manche Komponenten möchten ab und zu mal eine Pause einlegen, andere leben länger, wenn man sie nicht dauernd 'rauf und 'runter fährt. Allen in allem bleibt es sich gleich, ob Du Deinen Mac durchlaufen läßt oder jeden Abend abschaltest. Vom Stromverbrauch einmal abgesehen.
In der Theorie bzw. der bisherigen
Praxis "eindeutig ja"! Aber wir sind im
Jahre 2002. Festplatten sind viel
fragiler, als vor 10 jahren. Die alten
20MB Monster sind tatsächlich unkaputtbar.
Da besteht ne Platte noch aus handfestem
Material.
Ich habe einmal in der Klotze einen
Bericht von IBM gesehen, wo die Grenzen
der derzeitigen Plattentechnik definiert
wurden. Sinngemäss lautete das so:
Die heutige Fertigung ist präziser, als
vor xx Jahren. Wenn die Toleranzen
gering sind hält eine Platte wie bisher, wenn sie
etwas höher sind, kommt heutzutage
"das Aus" deutlich früher. Die Lebenserwartung
der Platte liegt dann unter der vergangener Jahre.
Abgedeckt wird für uns dieses höhere
Risiko durch eine höhere Massenfertigung
(Margen versus Garantien).
Mein Fazit! Für den Hersteller ist das ein
kalkuliertes Risiko. Für den User ist es ein
höheres Wenn-dann-Risiko.
> Festplatten sind viel fragiler, als vor 10 jahren. Die alten
> 20MB Monster sind tatsächlich unkaputtbar.
> Da besteht ne Platte noch aus handfestem Material.
Erzähl' mir nichts von Monstern ... Im Treppenhaus des Rechenzentrums der Universität Hamburg hing früher (und hängt vermutlich noch heute) die größte Festplatte der Welt—die hatte wohl über einen Meter Durchmesser, wenn sich meine Erinnerung nicht schon verklärt hat. Funktioniert hat sie nie—sie verendete kurz nach Inbetriebnahme mit einem Headcrash --, aber handfest wirkte sie schon.
Ich habe ja nun schon seit geraumer Zeit mit Computern und Festplatten zu tun, aber ich habe nicht den Eindruck, daß sich Festplattenprobleme in der jüngsten Zeit häuften. Ganz sicher bin ich mir allerdings, daß der Preis für das Megabyte dramatisch gefallen ist und die Geschwindigkeit und der Durchsatz von Festplatten erheblich zugenommen hat. Darüber bin ich nicht wirklich unglücklich.