Vernetzung Mac und PC (damit es auch hier gleich platziert ist
)
1. Mac und PC sollten nur einen Internetgateway benutzen und ganz selten Daten austauschen
In diesem Fall auf dem Win PC ein Proxy/Router-Programm wie Wingate oder Proxyplus installieren.
Sehr einfach und kostenlos für 2 Rechner ist Proxyplus (http://www.proxyplus.de), es kann auch noch mit dem PC gesurft werden auf dem der Proxyplus läuft. Daher kann man mit drei Rechnern zugleich ins Netz.
Ein wenig komplizierter aber Leitungsfähiger ist da Sambar (http://www.sambar.com).
Nun sollte der Internetzugriff geklärt sein.
Für den gelegentlichen Dateiaustausch kann man auf dem PC einen FTP/HTTP Serverprog installieren. Hier ist der Xitami (http://www.xitami.com) sehr empfehlenswert, da er einfach zu konfigurieren ist. Wer mehr braucht sollte auf den Apache (http://www.apache.org) ausweichen, ist aber auch komplizierter zu konfigurieren.
Das FTP Server Module sollte man so einrichten das dort die entsprechenden Usernamen der Rechner eingetragen sind und diese auch Schreib- und Leserecht haben.
2. Mac und PC sollen regelmäßig Datenaustauschen
Hier gibt es verschiedene Programme wie z.B. PC MacLAN (http://www.miramar.com), wird auf der Windows Kiste installiert und ermöglicht den Zugriff auf das Macnetz, empfehlenswert bei einem PC und mehreren Macs.
Das Double Talk (http://www.connectix.com) habe ich bisher noch nicht in den Händen gehabt, wird aber auf dem Mac installiert damit dieser in das Windows Netz kann, wie auch Dave(http://www.thursby.com), nur Dave hat immer wieder Probleme in ein Netz zu kommen indem kein Windows NT Server vorhanden ist.
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Nachtrag vom 28.12.2001:
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Inzwischen habe ich auch MacSoho (http://www.thursby.com) getestet und das ist am einfachsten zu konfigurieren und man kann es 30 Tage kostenlos nutzen um seine Daten vom PC auf den Mac (oder leider umgekehrt) zu bekommen.
Nur habe ich an den Thursby Produkten die Erfahrung gemacht, das diese das System manchmal ein klein wenig instabil bzw. anfälliger machen.
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Die Preise für diese Software ist sehr hoch , zum Teil unverschämt.
Ich persönlich habe eine andere Lösung gewählt, einfach einen alten PC (angefangen hat es mit einem 486 mit 32 MB) zusammengebaut, bei Ebay das alte Window NT 3.5.1 als Serverversion mit 5 Clients für 120 DM abgeschnappt und dann auf den alten Rechner installiert. Dort dann die Services for Macintosh installiert und den PC 3 mal neu gestartet bis er den Drucker sowie die Laufwerksfreigaben für den Mac angezeigt hat.
Hier ist die Netzperformance etwas schlechter als mit PCMacLAN oder Dave, aber auf jeden Fall günstiger als Dave oder PCMacLAN. Inzwischen ist aus dem 486 ein P200 mit 128 MB geworden, dort ist alles an Laufwerken was nicht mehr sonstig verbaut wurde eingebaut (SCSI und IDE), derzeitig 12GB SCSI und 10 GB IDE. Hier sollte darauf geachtet werden das ältere MacOS Versionen nicht auf Laufwerke über 2 GB Gesamtgröße zugreifen können.
Der Internetgateway läuft derzeitig noch über eine andere Dose mit WinNT 4 Workstation.
Wer ganz hart drauf ist und sich auskennt, der kann auch eine Linuxkiste zurechtbauen.
3. Internet und Dateiaustausch für Nichtbastler (Mac und PC)
Für die technisch weniger begabten ist die beste Lösung ein Hardware Internet Router, für Modem und ISDN inzwischen schon ab 300 DM bei Avitos oder Alternate zu bekommen.
Diese Router beherschen alle DHCP, das heißt einen dynamisch TCP/IP Adreßvergabe.
Dann braucht man bei den Rechnern, egal ob Mac oder PC nur auf DHCP stellen und die Rechner holen sich die Adressen und die anderen notwendigen Eintragungen vom Router.
Zum Datenaustausch sollte dann PCMacLAN verwendet werden, das ist einfach zu konfigurieren (Soweit ich mich erinnern kann).
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Nachtrag 25.03.2002:
Wichtig ist zum Vernetzen der verschiedenen Welten auch eine saubere TCP/IP Konfirguration.
Es gibt 3 verschiedene "freie" IP Bereiche.
Ich gehe aber mal nur auf den 192.168.x.x ein !
Also zuerst sollte der Server/Router die 192.168.0.1 oder .1.1 bekommen bei der Subnetmask(Teilnetzmaske) 255.255.255.0.
Alle weiteren angeschlossenen Rechner werden dann einfach hochgezählt (.0.2 ; .0.3 ....). Wer etwas pedantischer ist sortiert vorher und hat bei einer großen Netzerweiterung weniger Sorgen.
192.168.0.1 - 0.10 -----> Server
192.168.0.11 - 0.20 ---> Drucker und ähnliches
192.168.0.21 - 0.253--> Clientrechner
Und immer schön die gleiche Subnetmask eintragen, die muß gleich sein ohne internes Routing. Des weiteren dürfen Rechnernamen niemals zweimal oder öfter in einem Netz auftauchen.
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Nachtrag zu OS X:
Hier ist die IP Konfiguration das A & O, des weiteren ist es von Vorteil wenn man einen WINS Server oder einen Win9x Rechner laufen hat. Wenn im Netz kein anderer Rechner vorhanden ist wird dieser automatisch zum Masterbrowser für NetBeui (das WinProtokoll).
Dann sollte es auch über X interne Funktion möglich sein. Ansonsten mal mit Sharity oder SMBrowse probieren. Dabei sollte in den Dienstprogrammen -> Verzeichnisdiensten auch immer die selbe Workgroup eingetragen werden, wie bei den Windows PCs in dem Netz.
Ein weiterer Vorteil ist wenn man auf den Rechner die selben User (Kurzname) & Passwörter benutzt und sich dabei im Usernamen keinerlei Leer-, Sonderzeichen oder Umlaute befinden.
Dieses trifft auch für die Rechner und Arbeitsgruppen / Workgroup Namen zu.
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Bei der Vernetzung selbst sollte man am besten einen Hub oder Switch verwenden oder BNC Verkabelung, mit den Crosslink Geschichten gibt es immer wieder Probleme. Zudem ist die Variante über Hub erweiterungsfähig.
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Bei grösseren Rechnergruppierungen mit Windows Anteil ist es immer von Vorteil einen WINS Masterbrowser in Form eines Windows 9x, NT basierenden Servers oder entsprechend eingerichteten Unix Rechners zur Verfügung zu stellen.
Windows 9x macht sich automatisch zum Master/Slave und gibt die Infos an andere Rechner weiter, allerdings nicht sehr zuverlässig. Daher nur als Notnagel zu betrachten.
Zuverlässig funktioniert das bei NT Server basierenden Systemen, die sind inzwischen auch günstig gebraucht zu erwerben, aber ab NT4 Server auch ein gewisses nicht zu unterschätzendes Risiko bezüglich Viren und Co.
Seit OSX Tiger ist auch die Nutzung der SfM (Services for Mac) nicht mehr stabil möglich, da nur noch AFP via TCP/IP und Bonjour (ehemals Rendezvous) unterstützt wird. Die MS SfM unter NT4/Windows 2000 aber noch auf die alte Mac System Architektur ausgerichtet ist.
Wie sich das bei Windows 2003 Server verhält ist mir nicht bekannt, da es nicht vorliegt.
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NFS ist seit OSX ja auch möglich, aber da sich die Unixe nicht auf einen Standard bei der Vergabe der numerischen User IDs und Group IDs einigen können ist ein wenig Handarbeit von Vorteil.
Es funktioniert auch wenn man die User lokal in der NFS Konfiguration auf eine andere UID mappt, aber führt doch immer wieder zu Problemen, wie auch das nachträgliche Ändern der UIDs.
Von daher sollte man sich da von Anfang an Gedanken machen wie das laufen soll und entsprechend einrichten.
OSX vergibt UIDs/GIDs ab 501, das ist der User der bei der Installation angelegt wird.
Von daher sollte bei der Konfiguration eines anderen Unix Systems mit den selben UID, GID, Usernamen und Passwörtern gearbeitet werden.
Ein wertvolles Tool ist dabei der NFS Manager von Mark Bresink (http://www.bresink.de/osx/NFSManager.html).
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Nachtrag 12.11.2005:
Seit OS X.3 sollte auf den Einsatz von Dave und Co völlig verzichtet werden, da alles an Board ist solange man die Standards einhält auf beiden Welten und nicht die umgebogenen benutzt.
In Rechner und Nutzernamen haben Leer, Sonderzeichen und Umlaute nichts zu suchen, des weiteren hat die IP Konfiguration identisch bis auf die Adresse zu sein und beide (bzw. alle) Rechner die selbe Workgroup bzw. Arbeitsgruppe haben.
Nun sollte es zumindest möglich sein mit Gehe zu -> mit Server verbinden -> smb: //ip-adresse des PC den Rechner zu kontakten und dann eine Auswahl der vorhandenen Shares zu bekommen.
Allerdings nicht, wenn es versteckte Shares sind.
Diese muss man schon qualifiziert eingeben, also smb: //ipadresse/sharename$.
Für den ersten Kontakt würde ich auf dem PC die Firewall deaktivieren um deren Treiben ausschliessen zu können.
Geht es dann muss nun die Firewall je nach verwendetem Produkt entsprechend konfiguriert werden. Dazu kann man keine definitive Anleitung geben, da diese unterschiedlich arbeiten und in der Konfiguration die entsprechenden Menüs unterschiedliche Namen tragen.
Aber das Ergebnis sollte sein das man eine NetBIOS Kommunikation im lokalen Netzwerk oder mit bestimmten IP-Adressen der lokalen Rechner zulässt.