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indesign: schnitt des buches gestalten
23.4.2008 22:12   [ Ignorieren ]
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hallo,

ich sitze gerade an einem buch und möchte den schnit des buches mitgestalten,
also die fläche, die alle seiten des buches zusammen von aussen gesehen bilden.
die stelle des buches, die dem rücken gegenüberliegt.
also im prinzip die aussenfläche des papierstapels, den die eintelen seiten zusammen bilden.

man kann diesen z.b. einfärben, aber ich möchte dort ein bild unterbringen,
wie es z.b. das sagmeister buch tut:
http://www.dhub.org/blog/wp-content/dhub/dogcoverinside.jpg

ich suche also ein gramm,
das mir ein bild zerstückelt und automatisch auf den schnitt der seiten des buches verteilt,
am besten als indesign plugin.

hat jemand ahnung, ob es sowas gibt?

danke!

m.

 
 
23.4.2008 22:19   [ Ignorieren ]   [ # 1 ]
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Interessante Frage. Ich dachte bisher immer, dass das nach dem Buchbinden gedruckt wird. Also nicht pro Seite (wie auch?), sondern pro Buch.

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MfG
Jojo

 
 
23.4.2008 22:27   [ Ignorieren ]   [ # 2 ]
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Jojo - 23.4.2008 22:19

Interessante Frage. Ich dachte bisher immer, dass das nach dem Buchbinden gedruckt wird. Also nicht pro Seite (wie auch?), sondern pro Buch.

nein, das geht leider nicht, das bild muss sozusagen auf alles seiten verteilt werden
hier ist noch so ein beispiel:
http://www.craigoldham.co.uk/files/boom.jpg
grossartiges buch!
man sieht gut, wie jeweils noch so ein paar millimeter auf der seite gedruckt sind.

 
 
24.4.2008 9:53   [ Ignorieren ]   [ # 3 ]
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Hi marianne r.,

ich hätte da mal einen Link - vielleicht hilft der zum Verständnis der Herstellung einer Schnittverzierung:

http://wissen.spiegel.de/wissen/dokument/dokument.html?id=Schnittverzierung&suchbegriff=Schnittverzierung&top=Wikipedia

Schnittverzierungen werden übrigens m.E. nach aus nachvollziehbaren Gründen am fertigen Buchblock vorgenommen …

Liebe Grüße

Cosmos

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Nothing that’s forced can ever be right …

 
 
24.4.2008 10:00   [ Ignorieren ]   [ # 4 ]
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Die Seiten werden doch auf einen Druckbogen gedruckt, welche dann erst geschnitten werden.
D.h. doch, dass die Kante des Buches erst später bedruckt werden kann. Ob man den Rand der Seiten auch bedrucken möchte, hängt dann von der Gestaltung des Buches ab.

Den Rand könnte man einfach auf der Vorlagenseite in InDesign gestalten, dann ist er überall drauf. Das Bild für den Buchschnitt dann separat mit der Druckerei absprechen.
Das könnte ja auch das gleiche sein, wie in Deinem Beispiel.

 
 
24.4.2008 10:07   [ Ignorieren ]   [ # 5 ]
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Meine Rede!

Gruß

Cosmos

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24.4.2008 10:19   [ Ignorieren ]   [ # 6 ]
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also ich würde das ganze so machen:

1. du gestaltest die ansicht des schnittes im richtigen format (dicke eines blattes mal blattanzahl – plus beschnittzugabe oben und unten) und speicherst das ganze als bild.

2. du platzierst das bild in einem sehr schmalen rahmen(ich könnte mir ein paar mm vorstellen, je mehr desto sicherer in der produktion aber auch hässlicher, da die jeweilige seite mehr oder weniger verunstaltet wird.

3. du rückst mit dem inhaltswerkzeug das bild im bildrahmen auf jeder seite um ein stückchen mehr nach links. der genaue betrag richtet sich nach der papierdicke eines blattes. (ja das wird mühsam. vielleicht hilft die neudefinition der tastaturschritte der pfeiltasten -> siehe screenshot)

4. am besten du sprichst das alles nochmal mit deinem producer bzw. buchbinder durch. ich kann mir vorstellen, dass es mit einer klebebindung am besten funktioniert (das sagmeisterbuch sieht auf dem bild ganz danach aus). bei anderen bindungen wird’s durch die verdrängung etwas schwierig.

wie gesagt, ich hab das noch nicht probiert, aber so würde ich es machen.

[edit: mein weg wäre einer ohne echten schnitt, sondern gefaked durch randabfallende bilder - eh klar]

Bild-Anhänge
screenshot_id.png
 
 
24.4.2008 10:30   [ Ignorieren ]   [ # 7 ]
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Cosmos - 24.4.2008 10:07

Meine Rede!

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Jojo

 
 
24.4.2008 10:33   [ Ignorieren ]   [ # 8 ]
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Jojo - 24.4.2008 10:30

Cosmos - 24.4.2008 10:07
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24.4.2008 13:12   [ Ignorieren ]   [ # 9 ]
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palm_iiic - 24.4.2008 10:19

also ich würde das ganze so machen:

1. du gestaltest die ansicht des schnittes im richtigen format (dicke eines blattes mal blattanzahl – plus beschnittzugabe oben und unten) und speicherst das ganze als bild.

2. du platzierst das bild in einem sehr schmalen rahmen(ich könnte mir ein paar mm vorstellen, je mehr desto sicherer in der produktion aber auch hässlicher, da die jeweilige seite mehr oder weniger verunstaltet wird.

3. du rückst mit dem inhaltswerkzeug das bild im bildrahmen auf jeder seite um ein stückchen mehr nach links. der genaue betrag richtet sich nach der papierdicke eines blattes. (ja das wird mühsam. vielleicht hilft die neudefinition der tastaturschritte der pfeiltasten -> siehe screenshot)

4. am besten du sprichst das alles nochmal mit deinem producer bzw. buchbinder durch. ich kann mir vorstellen, dass es mit einer klebebindung am besten funktioniert (das sagmeisterbuch sieht auf dem bild ganz danach aus). bei anderen bindungen wird’s durch die verdrängung etwas schwierig.

wie gesagt, ich hab das noch nicht probiert, aber so würde ich es machen.

[edit: mein weg wäre einer ohne echten schnitt, sondern gefaked durch randabfallende bilder - eh klar]

das ist ein guter weg,
so sollte es schon funktionieren.
schön wäre es, wenn ich ein script oder ähnliches hätte,
welches mir diese mühsame arbeit abnimmt.
immerhin muss ich doch mindestens 250 seiten nach dieser art bearbeiten.

dann ist da noch die sache mit dem bild,
ich glaube, es wäre besser, nicht einen schmalen bildausschnitt am seitenrand zuhaben,
sonst kommt es beim aufgeschlagenen buch zu wiederholungen des bildausschnitts.
bei dem sagmeisterbuch ist das anders gelöst:
http://www.dhub.org/blog/wp-content/dhub/spreadbyrne.jpg

erkennt man schlecht auf dem bild,
aber ich glaube die haben das bild erst gedehnt,
und dann verteilt.
wenn man z.b. 3mm am bildrand am paierrand anlegt und 250 seiten zur verfügung hat,
dann kommt man auf eine bildbreite von 250x3mm.
dieses gedehnte bild verteilt man dann also auf die 250 seiten,
und dann wird deises automatisch wieder visuelle gestaucht....
macht das sinn?

gruss

m.

 
 
25.4.2008 19:14   [ Ignorieren ]   [ # 10 ]
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hmm. ich weiß nicht recht was das dehnen bringen soll. müsst doch so auch gehen, oder?

 
 
28.4.2008 10:23   [ Ignorieren ]   [ # 11 ]
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palm_iiic - 25.4.2008 19:14

hmm. ich weiß nicht recht was das dehnen bringen soll. müsst doch so auch gehen, oder?

eigentlich schon, ich werds ausprobieren müssen.
mal sehen, bin gespannt.

 
 
28.4.2008 13:19   [ Ignorieren ]   [ # 12 ]
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Also, wenn ich mal ungefragt einmischen darf. Schnittbilder werden nach dem Binden und Schneiden auf den Block gedruckt. Meistens im Sieb, bzw. Tampondruck. Erst danach kommt der Buchdeckel drum.

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Die größten Kritiker der Elche waren früher selber welche.

 
 
28.4.2008 15:27   [ Ignorieren ]   [ # 13 ]
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ja keule, wissen wir. wink

mariannes ausdrücklicher wunsch war aber, das anders zu lösen. (vielleicht weil’s nix extra kostet?)

 
 
28.4.2008 17:49   [ Ignorieren ]   [ # 14 ]
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Das wird nur im Leben nicht funktionieren, da nicht nur eine besonders präzise Positionierung des jeweiligen Ausschnitts auf der Seite vonnöten ist, sondern auch das exakte Beschneiden der Seiten in der Weiterverarbeitung.

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Die größten Kritiker der Elche waren früher selber welche.

 
 
28.4.2008 17:57   [ Ignorieren ]   [ # 15 ]
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palm_iiic - 28.4.2008 15:27

mariannes ausdrücklicher wunsch war aber, das anders zu lösen. (vielleicht weil’s nix extra kostet?)

Auf meine ersten Einwand hin, dass dies pro Buch und nicht pro Seite gedruckt wird hat sie aber gesagt: „Das geht nicht” und nicht „das will ich nicht”.

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MfG
Jojo

 
 
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